Photowalk Aschaffenburg

Das war mein erster Photowalk überhaupt. Ende Juli riefen Andi und Volker zum 2. Photowalk in Aschaffenburg auf. Ich kenne die beidem vom Fotomarathon Aschaffenburg, den ich mitorganisiere. Die beiden waren schon zum zweiten Mal begeisterte Teilnehmer (O-Ton von den beiden) und da ich mitbekommen hatte, dass sich beim Photowalk auch ein paar weitere bekannte Fotomarathon-Teilnehmer tummelten, packte ich meine Kamera ein und stiefelte hin. Keine Ahnung, was mich erwarten würde, aber nur Not konnte ich ja immer noch flüchten.

Gegen 13 Uhr trafen wir uns am Blauen Klavier und es waren schon jede Menge Fotografen und Models da. Ich schätze mal, es waren zwischen 70 und 100 Leute vor Ort, die alle Bock aufs Knipsen hatten. (bzw. aufs geknipst werden).

Nach einer kurzen Begrüßung plus Gruppenfoto wurde die Masse in Fotografen und Models aufgeteilt, um mal einen Überblick zu bekommen, wer wer ist. Die Models machten etwa ein 1/3 aus und dann wurden wir schon aufeinander losgelassen.

Man stand ein bisschen verloren rum, wie beim Tanzkurs in der Schule. Sollte man sich jetzt auffordern? Ich flüchtete zu den anderen Knipsern, die ich kannte und hänge mich an dieses Grüppchen dran.

Zuerst steuerten wir den Wolfsthalplatz an und ich machte ein paar Bilder von der bezaubernden feengleichen Sibel.

Von dort aus ging es weiter Richtung Schloss. Ich hatte mich an die Gruppe um Julia und David rangehängt, die gerade ein Model im Maleficent-Kostüm knipsten. Da blieb zum Glück jede Menge Zeit zum Rumalbern und @glitzerwesen und Attila (auch vom Fotomarathon-Orgateam) stellten sich auch als sehr gute Models heraus.

Die Gruppe teilte sich dann auf, die meisten kehrten im Schlappeseppel ein und ich latschte weiter Richtung Theaterplatz, wo ich dann einfach spontan Rene anquatschte, euphorisiert von der guten Stimmung, die unter den Fotografen und Models herrschte.

Eine weitere Gruppe tummelte sich nur ein paar Meter weiter zum Karlsplatz, wo ich Christin knipste.

Es gab dann um 16 Uhr noch einen Zwischenstopp im Schöntal Nahe der Sandkirche, wo sich alle wieder treffen konnten und sich Neuankömmlige neu anschließen konnten. Ich verabschiedete mich dann von den beiden Organisatoren und war ziemlich platt, was für eine positive, ausgelassene Stimmung herrschte.

Alle Leute waren so entspannt, freundlich, offen und neugierig. Man lernte superschnell neue Leute kennen und konnte sich gleich über Fotografie austauschen. Es waren nicht nur ausschließlich Aschaffenburger da, sondern die Leute kamen aus allen Ecken, aus Frankfurt, Bamberg oder Schweinfurt.

Ich schwebte dann glücklich nach Hause und beim nächsten Walk bin ich wieder dabei 🙂

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